Das Projekt VET4DATACOOPERATION stützt sich auf ein Konsortium aus sechs Organisationen aus Deutschland, Österreich, der Slowakei und Nordmazedonien. Jeder Partner bringt spezifisches und sich ergänzendes Fachwissen ein – von Datenraumarchitektur und E-Learning-Technologie bis hin zur Förderung von KMU und zur Vernetzung der Industrie. Gemeinsam bilden sie eine Partnerschaft, die sich einer einzigen Herausforderung widmet: vertrauenswürdige Datenzusammenarbeit für europäische Fertigungsunternehmen und Berufsbildungseinrichtungen zugänglich und umsetzbar zu machen.
Das Projekt umfasst fünf Arbeitspakete, die jeweils von einem anderen Partner geleitet werden, wodurch sichergestellt wird, dass die Aufgaben entsprechend der jeweiligen Fachkompetenz verteilt werden. Im Folgenden finden Sie eine Vorstellung der Organisationen, die hinter dieser Arbeit stehen.
Lernen Sie das Konsortium kennen – Teil 2
deltaDAO AG – Technischer Experte (Deutschland)
Die deltaDAO AG ist auf den Aufbau dezentraler Ökosysteme für Daten und KI-Datenräume spezialisiert, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf technischer Datenhoheit und Compliance innerhalb der europäischen digitalen Landschaft liegt. Das Unternehmen koordiniert Pontus-X, das größte öffentlich zugängliche Gaia-X-Ökosystem, und hat sieben funktionsfähige und interoperable Gaia-X-Leuchtturmprojekte in verschiedenen Branchen wie Landwirtschaft, Luft- und Raumfahrt, Mobilität und Fertigung unterstützt.
Im Rahmen von VET4DATACOOPERATION leitet deltaDAO die Entwicklung des Schulungsmoduls zur technischen Architektur und übersetzt dabei komplexe Konzepte des dezentralen Datenraums in praktische und leicht zugängliche Lerninhalte. Neben der Modulentwicklung fungiert deltaDAO als technischer Berater für alle Arbeitspakete des Projekts, einschließlich der Überprüfung von Schulungsmaterialien, Ergebnissen zu bewährten Verfahren und Inhalten zur Verbreitung, um die technische Genauigkeit und die Übereinstimmung mit modernen souveränen Dateninfrastrukturen sicherzustellen.
Thomas Komenda, Business Developer und Product Owner bei der deltaDAO AG, erläutert, welche Möglichkeiten die Partnerschaft eröffnet:„Datenräume sind ein äußerst komplexes Thema, was es oft schwierig macht, ihren spezifischen Nutzen den Zielgruppen in der Fertigungsindustrie zu vermitteln. Was mich an VET4DATACOOPERATION am meisten begeistert, ist die Zusammenarbeit mit einem so starken Konsortium. Durch die Bündelung unserer vielfältigen Fachkenntnisse werden wir in der Lage sein, diese Komplexität zu vermitteln, den ROI von Datenräumen greifbar zu machen und die richtige Zielgruppe mit einer klaren, leicht verständlichen Botschaft zu erreichen.“
Industry Innovation Cluster – Leiter für Wissensaustausch (Slowakei)
Der Industry Innovation Cluster (IIC) ist eine Organisation, die sich auf die Förderung von Innovation, Zusammenarbeit und Wissenstransfer zwischen Industrie, Forschung und dem öffentlichen Sektor konzentriert, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Donauregion liegt. Durch internationale Projekte und Partnerschaften setzt sich das IIC dafür ein, die Wettbewerbsfähigkeit von KMU zu stärken und die Kompetenzentwicklung in datengesteuerten Ökosystemen zu fördern.
Im Rahmen von VET4DATACOOPERATION leitet das IIC das Arbeitspaket 3 und koordiniert dabei die Sammlung von 30 Beispielen für bewährte Praktiken, die Erstellung des Leitfadens für bewährte Praktiken sowie die Entwicklung des Projektmagazins „Data Cooperation Insight“. Das IIC leitet zudem die Befragung der Interessengruppen und bezieht Experten und Praktiker aus der Branche ein, um praxisnahe Inhalte zu generieren. Darüber hinaus leistet das IIC einen Beitrag zur Entwicklung von Schulungsmaßnahmen sowie zu Verbreitungsaktivitäten.
Martina Le Gall Maláková, Präsidentin des IIC, äußert sich zu den Möglichkeiten, die das Projekt eröffnet: „Besonders spannend finde ich die Gelegenheit, unterschiedliche Akteure – von KMU bis hin zu Bildungsanbietern – zusammenzubringen und gemeinsam praktische Lösungen zu entwickeln, die den tatsächlichen Bedürfnissen der Unternehmen entsprechen. Durch die Verbesserung der Datenkompetenz und die Förderung der sektorübergreifenden Zusammenarbeit tragen wir dazu bei, ein widerstandsfähigeres, wettbewerbsfähigeres und zukunftsfähiges Ökosystem für die Fertigungsindustrie in der Donauregion und darüber hinaus aufzubauen.“
Eine Partnerschaft zur Umsetzung
Jeder der sechs Partner übernimmt eine festgelegte Führungsrolle und leistet gleichzeitig Beiträge in mehreren Arbeitspaketen. INI-Novation koordiniert, EIT Manufacturing East übernimmt die Kommunikation, deltaDAO sorgt für die technische Grundlage, Scheer IMC gewährleistet die Qualität und Skalierbarkeit des Lernangebots, IIC erstellt Wissensressourcen und MEDF verbindet das Projekt mit der KMU-Gemeinschaft, für deren Unterstützung es letztlich konzipiert wurde.
Das vollständige Schulungsprogramm, bestehend aus fünf interaktiven Modulen, die auf Englisch, Deutsch, Slowakisch und Mazedonisch verfügbar sind, wird Fachkräften aus der Fertigungsindustrie sowie Anbietern beruflicher Bildung in ganz Europa frei zugänglich sein.
Weitere Neuigkeiten werden folgen, sobald das Projekt seine nächsten Meilensteine erreicht. Um auf dem Laufenden zu bleiben, folgen Sie bitte der offiziellen LinkedIn-Seite.
