VET4DATACOOPERATION auf dem „Manufacturing Day 2026“: Begegnung mit dem europäischen Industrieökosystem

Juni 1, 2026 | Nachrichten

VET4DATACOOPERATION auf dem „Manufacturing Day 2026“: Begegnung mit dem europäischen Industrieökosystem

Am 21. Mai 2026 fand in Wien im Rahmen von „ViennaUP“ – einer der führenden europäischen Veranstaltungen zu den Themen fortschrittliche Fertigung, industrielle KI und Deep-Tech-Unternehmertum – der „Manufacturing Day 2026“ statt. Die Veranstaltung wurde von der EIT Manufacturing East GmbH organisiert, dem Konsortialpartner, der alle Verbreitungs- und Kommunikationsaktivitäten im Rahmen von VET4DATACOOPERATION leitet, und brachte mehr als 500 Teilnehmer aus über 50 Ländern zusammen. Gründer, Unternehmen, Investoren, Forscher und politische Entscheidungsträger kamen zusammen, um eine Frage zur wirtschaftlichen Zukunft Europas zu erörtern: Wie lassen sich industrielle Innovationen von Weltklasse in praktisch einsetzbare Fähigkeiten umsetzen?

Der „Manufacturing Day“ ist die wichtigste jährliche Veranstaltung von EIT Manufacturing East – eine Plattform, auf der die übergeordnete Mission der Organisation, nämlich die Vernetzung, Weiterbildung und den Ausbau des europäischen Fertigungsökosystems, ihren deutlichsten Ausdruck findet. Für VET4DATACOOPERATION bot die Teilnahme eine direkte Gelegenheit, das Projekt in genau jenes Umfeld einzubringen, für das es konzipiert wurde.

VET4DATACOOPERATION im Ausstellungsbereich

VET4DATACOOPERATION war im Ausstellungsbereich der Veranstaltung mit einem eigenen Projektstand vertreten, an dem Projektmaterialien sowie ein Roll-up-Banner ausgestellt waren, auf dem die Projektziele, das Schulungsprogramm und das Konsortium vorgestellt wurden. Der Stand stieß auf großes Interesse bei KMU – der Hauptzielgruppe, auf die die Schulungen des Projekts ausgerichtet sind –, was die unmittelbare Relevanz von Kompetenzen im Bereich der Datenzusammenarbeit für die auf der Veranstaltung versammelten Fachleute aus der Fertigungsbranche verdeutlichte.

Die Messe brachte eine Reihe weiterer europäischer Innovationsprojekte und -initiativen zusammen, darunter DATA4CIRC, EU.FFICIENT, BLUEVISION und WELDIFY. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Organisationen aus der gesamten Industrie- und Innovationslandschaft – darunter EY, UNIDO, De Nora, Infineon und die Wirtschaftsagentur Wien –, was den branchenübergreifenden Charakter der Zusammenkunft und die Bandbreite der Akteure unterstreicht, die an der fortschreitenden Transformation der europäischen Fertigungsindustrie beteiligt sind.

Themen, die die Realität der Branche widerspiegeln

Das Bühnenprogramm beim „Manufacturing Day 2026“ spiegelte viele der Herausforderungen wider, für deren Bewältigung das Projekt „VET4DATACOOPERATION“ ins Leben gerufen wurde.

In zahlreichen Keynotes, Podiumsdiskussionen und Start-up-Präsentationen drehten sich die Diskussionen um die praktischen Anforderungen des industriellen Wandels in Europa: KI-gestützte Produktion, Widerstandsfähigkeit der Lieferketten, datengesteuerte Abläufe sowie die organisatorischen Kapazitäten, die erforderlich sind, um diese effektiv umzusetzen. Die Referenten betonten, dass die industrielle Stärke Europas zwar in der Fähigkeit liege, diese Stärke jedoch in skalierbare, praktische Kapazitäten umzusetzen – was nach wie vor eine entscheidende und ungelöste Lücke darstelle.

Im Rahmen der zentralen Podiumsdiskussion am Nachmittag zum Thema „Die Herausforderung des Skalierens in Europa“ moderierte Hannes Hunschofsky, Geschäftsführer von EIT Manufacturing East, eine Diskussion über die praktischen Aspekte der Skalierung industrieller Unternehmen auf dem gesamten Kontinent. Jasmina Popovska, Leiterin für Investitionen und internationale Projekte bei EIT Manufacturing East, nahm als eine von fünf Referenten an der Podiumsdiskussion teil, in der erörtert wurde, was das industrielle Wachstum auf den europäischen Märkten hemmt.

Die Gespräche auf der Bühne deckten sich weitgehend mit den Erkenntnissen, die bereits im Bedarfsanalysebericht von VET4DATACOOPERATION anhand von Umfragedaten dokumentiert worden waren: Die Organisationen erkennen zwar die Bedeutung der Datenzusammenarbeit an, benötigen jedoch praktisches Wissen, rechtliche Klarheit und leicht zugängliche Schulungsangebote, um den Schritt vom Bewusstsein zum Handeln zu vollziehen. Der „Manufacturing Day 2026“ bestätigte sowohl das Interesse als auch die Dringlichkeit.

Die Teilnahme am „Manufacturing Day 2026“ war eine der ersten großen Präsenzveranstaltungen im Rahmen der Verbreitungsmaßnahmen von VET4DATACOOPERATION. Da das Projekt nun in die Phase der Ausbildungsentwicklung übergeht, werden Veranstaltungen dieser Art auch weiterhin die Projektergebnisse mit den Fachkräften aus der Fertigungsindustrie und den KMU verknüpfen, für deren Unterstützung sie konzipiert wurden.

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